Der Verein

1981 beginnt die Geschichte des Vereins beim 30-jährigen Jubiläum der Deutschen Pfadfinderschaft St Georg in Spalt Eine kleine familiäre Freilichtaufführung im Hof des Kindergartens brachte die Sommernachtsspiele mit dem Stück "Schreie in der Nacht oder Mord auf Schloss Felsenstein" von Helmut Heinemann ins Rollen. Requisiten, Kulissen und Beleuchtung war mehr schlecht als recht zusammengebastelt oder geliehen und dennoch: maske_iDie Beteiligten hatten Spaß an der Inszenierung und so war der Beschluss schnell gefasst, auch in den folgenden Jahren Sommernachtsspiele aufzuführen.In den folgenden Jahren wuchs die Zahl der Zuschauer und damit die Einnahmen, so dass man bescheidene Investitionen wagen konnte. So wurde ein Kostümfundus aufgekauft, sowie eine kleine Scheinwerferanlage angeschafft. Seit 1989 sind wir Mitglied im Verband Deutscher Freilichtbühnen (VDF) und damit im Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT).
Im Laufe der Zeit gesellten sich immer mehr Interessierte zu unserer Theatergruppe, die ja immer noch Teil der St Georgs-Pfadfinder war Da sich naturgemäß die Ziele der Theatergruppe immer weiter von denen der Pfadfinder entfernten entstand die Entscheidung, einen eigenen Verein, die Sommernachtsspiele Spalt e V zu gründen.Die Trennung erfolgte zum Wohl beider Vereine 1990. Ein fruchtbares Zusammenwirken besteht nach wie vor So unterstützen uns die Pfadfinder immer wenn Not am Mann (oder der Frau) ist, und wir die Pfadfinder in ideeller und finanzieller Hinsicht, gemäß unserer Vereinssatzung. Mittlerweile hat unser Verein ein gutes Stuck Wachstum hinter sich, die Mitgliederzahl wuchs von 20 Gründungsmitgliedern auf über 200, die Zuschauerzahl von ehemals 350 auf mehr als 2700 bei 6 Aufführungen.1992 ergab sich die Möglichkeit, den stillgelegten, durch Brand stark geschädigten Spalter Bahnhof anzumieten und als Vereinsheim zu renovieren. Nach dreijähriger Bauzeit war im September 1995 die Einweihung. Seitdem findet dort einmal pro Monat eine kulturelle Veranstaltung statt Von Kindertheater bis Kabarett, von klassischer bis Rockmusik wird für jeden Geschmack etwas geboten.
So sind wir heute aus der Spalter Kultur- und Vereinsszene nicht mehr wegzudenken.
 

2010

Die Würfel sind schon lange gefallen. Im 30. Jahr der Sommernachtsspiele wird das Florian-Schmidt-Stück "Die Bruderschaft der freien Kugel" aufgeführt. Viele Mitwirkende sind mit von der Partie.

Im Februar wird noch mal vom Teatro Magico MOMO im Jugendheim gezeigt. Zweimal volles Haus. Das Stück kommt an. Bereits im März findet die Premiere der lebendigen Stadtführung "Randerscheinungen" statt. Mit Walter Bachmanns leidenschaftlichen Vorträgen und 13 überraschenden, meist historischen Randerscheinungen kommt die Sache beim Publikum bestens an.

 

2009

Der Verein ist erneut gewachsen, so dass ihm jetzt 284 Mitglieder angehören. Vereinsintern beginnt das Jahr 2009 eher feucht. Im Keller waren durch Frostrohrbruch 60000 Liter Wasser. Die Feuerwehr greift dankenswerter Weise ein.

Der "Brandner Kasper" erlebt eine erfolgreiche Wiederholung und der erste Heiratsantrag auf der Bühne (Ufo an Martina) sorgt für Überraschung.

Im Herbst erlebt MOMO im Jugendheim seine Premiere. Das Beste, was die Abteilung Schwarzlichttheater zu bieten hatte. Und das will was heißen.

De Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr laufen auf Hochtouren. Die Jubiläumsheftreihe "Lebenswege – Lebenslust – Lebensart" wird fertig gestellt und kommt bei der Publikumspräsentation bestens an. Die Planungen und die Proben für die lebendigen Stadtführungen laufen auf Hochtouren. Zum Jahreswechsel gibt es eine gigantische Silvesterfeier in Spalt. Mit Kasperltheater und Schwarzem Theater sind wir mit von der Partie. Ein gelungener Auftakt für "1200 Jahre Spalt".

Das Thema Sicherheit wird im Verein stark thematisiert und mündet in einem Sicherheitskonzept für die mitarbeitenden Vereinsmitglieder

 

2008

273 Mitglieder zählt der Verein nun. Auf der Freilichtbühne beginnen die zwei Brandner-Jahre. Ein phänomenales Stück, welches von Sylvia Bräunlein für unsere Bühne maßgeschneidert wurde. Fritz Leng und Martin Hoffmann liefern sich einen phantastischen Wettbewerb um die Gunst des Publikums und sage und schreibe 4755 kommen: Vereinsrekord.

Auf der Bahnhofsbühne gibt die Gruppe LASU ein großes afrikanisches Konzert mit 270 Besuchern. Wetter und Stimmung sind bestens.

Die Kindertheatertruppe zeigt sich mit dem Janosch-Stück "Löwenzahn und Seidenpfote" letztmals auf unserer Bühne.

 

2007

Shakespears "Was Ihr wollt"
 

2006

Mit 262 Mitgliedern startet der Verein in die Saison 2006. Auf der Bühne wird der Filmklassiker "Ladykillers" gegeben, der mit vielen technischen Effekten, z.B. vorbeifahrende Güterzüge, aufwarten kann. 3727 Besucher sind dabei.

Auf der Bühne hinter dem Bahnhof gab's im Sommer ein Beatles-Revival-Konzert, wobei die Stimmung bestens war. Im Kindertheater wird die Raupe Nimmersatt gespielt und die Akteure machen auch gleich noch eine kleine Kindergarten-Tournee.

Der Verein unternimmt auch einen Ausflug ins unterfränkische Aub. Die Auber hatten zusammen mit den Sommernachtsspielen im Wettbewerb des BR "Respekt – Kultur" mit zu den Preisträgern gehört.

 

2005

Zu Jahresbeginn hat der Verein 253 Mitglieder. In der Jahresversammlung werden Robert Wechsler, Bernhard Müller und Barbara Heckl als Vorstand bestätigt.

Eine 2. Bestuhlung mit 500 Plätzen wird für die Stadthalle angeschafft.  Zum Jubiläum wird „Das Haus in Montevideo" von Curt Goetz wiederholt und der 50000. Zuschauer wird begrüßt

Mitte September findet das 25- Jährige Vereinsjubiläum statt Vom 16.-18. September wird ordentlich gefeiert. Samstag abend ist ganz den Vereinsmitgliedern gewidmet und eine Prachtfeuerwerk schließt den bunten Abend ab. Am Sonntag ist Festzeltbetrieb und Tag der offenen Tür.

Im November wird der Kulturbahnhof von Bayern 2, die Abendschau mit dem 1. Preis des Wettbewerbs „Respekt Kultur" ausgezeichnet. Die Auszeichnung war mit einem Betrag von € 3.000,00 dotiert.

 

2004

Verein-06 Das Vereinskabarett tritt im Mai zum 125-jährigen Brauereijubiläum mit dem Programm „Kabarettet die Brauerei" auf. Die Pfarrersband OSB gastiert mit einem Open – Air - Konzert hinter dem Bahnhof. 300 Zuhörer sind begeistert. Die „Wal­purgisnacht" von Florian Schmidt bricht alle Rekorde: 41 Spieler agieren vor 4185 Zuschauern. 739 Besucher in der letzten Auffüh­rung bringen uns ganz schön ins Schwitzen. Mit Jochen Hammer verfügt der Verein jetzt auch über einen fachgerecht ausgebildeten Feuerwerker.
 

2003

Ab jetzt gibt es eine Reinigungskraft im Bahnhof. Im Bildungshaus Reimlingen sind wir zu einem Wochenendaufenthalt, um für die Zukunft zu planen.

 

2002

Im Juni wird mit „Blues & Kusz" unsere zweite Freilichtbühne hinter dem Bahnhof in Betrieb genommen. Bei Ray Cooneys „Außer Kontrolle" sind nicht nur die Zuschauer, sondern auch die „Oueen" very amused. Zum ersten Mal ist auf unserer Bühne hinterm Rathaus ein Rolls Royce zu sehen. Im Herbst gibt es erstmals unser Kabarett „Bahnhof Bockl - Endstation?" zu sehen. Ein absoluter Publikumsrenner.

 

2001

Im Frühjahr wird der Außenbereich des Bahnhofs neu gestaltet Unter den Augen des Autors Fitzgerald Kusz wird „Letzter Wille" gespielt Im Herbst wird zu Heiner Heubuschs 50. Geburtstag eine Bilderausstellung im Bahnhof durchgeführt, die an drei Tagen über 800 Leute besuchen.
 

2000

20 Jahre Sommernachtsspiele Spalt: Das Lieblingsstück „Schreie in der Nacht" wird noch einmal mit großem Aufwand inszeniert.

Erstmals wird im Bürgergarten die Musical-Night durchgeführt. Sie ist binnen weniger Tage ausverkauft. Eine Großveranstaltung namens „autofreier Sonntag" entpuppt sich als besucherfreier Sonntag. Ein legendärer Flop in Sachen Veranstaltungen.
 

1999

Vorstandswahlen: Barbara Heckl löst Sylvia Bräunlein als stellv. Vorsitzende ab Unsere Freilichtaufführung „Arsen und Spitzenhäubchen" sehen 3202 Zuschauer.
 

1998

Christa Einzinger (jetzt Hammer) übernimmt die Leitung des Teatro Magico. Ein Kindertheater wird aus der Taufe gehoben. Nach einer Aufführung beim Weihnachtsmarkt schläft aber dieses Projekt wieder ein.
 

1997

Der Verein hat zum Jahresende 186 Mitglieder. In der Stadthalle wird als Gastspiel das Musical „Die Schrift an der Wand" gezeigt. Für den Bahnhof wird eine Bühne angeschafft.
 

1996

Das Kulturprogramm wird aufgenommen und der erste Spalter gastiert im Bahnhof: Stefan Klos präsentiert sein Programm „Unter aller Zensur".
 

1995

Am 12.September wird dem Verein der von der Raiffeisenbank gestiftete „Bayerische Heimatpreis", der mit DM 3000 dotiert ist, verliehen. Am Wochenende darauf wird am Bahnhof ein großes Fest gefeiert. So wird am Freitag in einem Festakt das Gebäude nach 31 Monaten Bauzeit seiner neuen Bestimmung als Kulturbahnhof übergeben.

Zum letzten Mal pendeln nach 123 Jahren Züge der Dampfbahn Fränkische Schweiz e.V." auf der Strecke Spalt - Georgensgmünd. Nach drei Tagen des Feierns in einem Festzelt wird der letzte Zug am 17. September 1995 in einer bewegenden Trauerfeier verabschiedet Der Bahnhof wird jetzt auch offiziell als „Schank- und Speisewirtschaft" geführt.

 

1994

Heiner Heubusch, Bürgermeister, Spieler und Designer der Vereinslogos stirbt am 4. Oktober mit nur 42 Jahren. In Erinnerung bleibt sein letzter Auftritt als „Städtischer Bühnenarbeiter".
Erste Versuche mit einer Reihe „Kultur im Herbst" zeigen, dass dieses Geschäft nicht ganz einfach ist. Erstmals nimmt der Verein am Spalter Weihnachtsmarkt u.a. mit einer Erzähler-Ecke teil
 

1993

Der abgebrannte Spalter Bahnhof wird nach großen Debatten.

in der Jahresversammlung (2 Gegenstimmen, 1 Enthaltung) langfristig (35 Jahre) von der Stadt angemietet und die Instandsetzung beginnt Die Spendenbereitschaft in der Bevölkerung ist groß.

Beim Wiederholungsstück „Die deutschen Kleinstädter" wird erstmals während des Stückes in die Halle gewechselt. Die Bühne im Bürgergarten wird umgebaut und ein Souffleurkasten wird integriert.

 

1992

im Februar 1992 brennt der Spalter Bahnhof, in dem unsere Kulisse untergebracht ist. Kurzzeitig finden wir im Pfarrhof Asyl.
Am 12. September 1992 wird unser „Teatro Magico"- das schwarze Theater des Vereins - aus der Taufe gehoben. Christa Janko übernimmt später die Leitung. Der Zuschauerandrang in der Garage im Rathaus ist enorm: 24 Aufführungen mit je 25 Besuchern an 2Tagen!!
 

1991

Mit „Zehn kleine Negerlein" von Agatha Christie wird erstmals ein Krimi aufgeführt. Für den Bürgergarten wird für 12.561,59 DM eine Bestuhlung angeschafft
 

1990

Am 7.1.1990 wird im kath. Jugendheim Spalt von 24 Gründungsmitgliedern der Verein „Sommernachtsspiele Spalt e.V." gegründet. Der Vorstand besteht aus Robert Wechsler, Bernhard Müller und Sylvia Braunlein.Mit dem bisherigen Träger, den Pfadfindern, wird ein Freundschaftsvertrag geschlossen. Am 11. Februar gibt es im Bayerischen Hofeinen Abend unter dem Motto „Ein Verein stellt sich vor".

Viele der Besucher werden in den neuen Verein aufgenommen und am Ende dieses Abends zählt der Statistiker 73 Mitglieder. Am 26.4.1990 wird der Verein „Sommernachtsspiele Spalt e.V." als gemeinnützig anerkannt. Das Jubiläumsstück „Die Lokalbahn" von Ludwig Thoma sehen 1784 Zuschauer. Der Fundus befindet sich bis zur Bahnhofseinweihung im Luberhaus. Der Verein bat zum Jahresende 145 Mitglieder. Heiner Heubusch entwirft unser Logo mit Maske.

 

1989

Die Sommernachtsspiele treten dem Verband deutscher Freilichtbühnen (VdF) und dem Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) bei.

 

1988

Vom Heimatverein wird für DM 1200: ein alter Theatertundus aufgekauft und im Zollhaus untergebracht.
 

1987

Die 7. Sommernachtsspiele „Der Diener zweier Herren" (Carlo Goldoni) finden erstmals auf der Bühne im Bürgergarten statt Die Schallmauer von 1000 Zuschauern wird geknackt. Eine professionelle Kritik des „Dieners" bei einem Gastspiel in Fürth fällt nicht ganz so ehrenhaft aus.
 

1986

Die letzte Aufführung des Stückes „Die Hochmütigen" (Kurt Bender) wird kurzfristig in die Stadthalle verlegt.
Gastspiel in der Fürher Seniorenresidenz Kursana.
 

1985

5. Sommernachtsspiele: Herr Peter Squenz (Andreas Grypbius). 450 Zuschauer im Kindergarten.

 

1984

4. Sommernachtsspiele: „Der Lügner" (Carlo Goldoni) Regie hat erstmals Robert Wechsler.
 

1983

3. Sommernachtsspiele: „Die deutschen Kleinstädter" August Kotzebue.
 

1982

2. Sommernachtsspiele: „DerTag, an dem der Papst gekidnappt wurde" (Joao Bethencourt).
 

1981

1. Sommernachtsspiele anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg Stamm Spalt. Neben dem Vorspiel „Der Münchner im Himmel" von Ludwig Thoma wird das Stuck „Schreie in der Nacht" von Helmut Heinemann im Garten des Kindergartens aufgeführt. 350 Zuschauersehen zu. Wolfgang Roth führt Regie.